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Zum Ende der Seite springen Premiere guckt bei Fußballerstverwertungsrechten in die Röhre
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Premiere guckt bei Fußballerstverwertungsrechten in die Röhre Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Mit dem Zuschlag für die ARD wird nicht nur der große Erfolg der Sportschau gewürdigt, sondern auch dem Wunsch der Fans und unserer Zuschauer Rechnung getragen", sagte der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber am Mittwoch. So könne "jeder in Deutschland, und insbesondere auch die Jugend, zu einer zuschauerfreundlichen Zeit am Bundesliga-Geschehen teilhaben".

"Der Zuschlag für die ARD ist die Anerkennung der Qualität und des Publikumserfolges der Sportschau", sagte ARD-Programmdirektor Günter Struve. "Nun wird die Erfolgsgeschichte der Sportschau fortgeschrieben." Sportschau-Chef Steffen Simon kommentierte: "Die Freude ist sehr groß bei uns. Vor allem, weil es auch eine Entscheidung im Sinne der Fans ist."

"Ein guter Tag für die Fußballfans"

Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD), hat die Entscheidung über die TV-Rechte zur Übertragung der Fußball-Bundesliga begrüßt. "Die Entscheidung wahrt den Anspruch der Zuschauer auf eine ausreichende Information über die Fußball- Bundesliga im frei empfangbaren Fernsehen", teilte der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder am Mittwoch in Mainz mit.

Jürgen Rüttgers (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen sagte, "Das ist ein guter Tag für die Fußballfans in Deutschland". Die DFL habe eine kluge und zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Die umfassende Berichterstattung über die Bundesliga im frei empfangbaren Fernsehen sei für ihn "ein Stück Grundversorgung", sagte Rüttgers. Gleichzeitig hat die DFL mit ihrer Entscheidung die Chance eröffnet, dass künftig die gesamte Palette der möglichen Übertragungswege für die Berichterstattung genutzt werden kann."

Arena verspricht günstige Preise
Die 100-prozentige Unity-Media-Tochter Arena, der die Pay-TV-Rechte zugesprochen wurde, versprach nach der DFL-Pressekonferenz, die Übertragung zu einem "attraktiven, erschwinglichen Preis" anzubieten. Der Geschäftsführer von Unity Media, Parm Sandhu, sagte, das Unternehmen rechne damit, dass "sich deutlich mehr Zuschauer für die neuen, günstigen Pay-TV-Angebote interessieren".

Im Alleingang wird Arena die Vermarktung vermutlich nicht angehen. Noch während der Bewerbungsfrist für die Rechte war der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) zusammen mit Unity Media als Bieter für die Pay-TV-Rechte gehandelt worden. Der Zuschlag ging jetzt zwar an die Unity-Media-Tochter Arena, die Firmen werden aber vermutlich sehr bald miteinander über eine gemeinsame Auswwertung verhandeln.

Kabel Deutschland (KDG) begrüßte die Entscheidung der DFL, die Pay-TV-Rechte an ein Unternehmen aus dem Umfeld der Kabelnetzbetreiber zu vergeben. Auf eine zukünftige Kooperation mit Arena wollte sich KDG allerdings nicht festlegen. Stefan Schott von KDG sagte FTD-Online, die Unternehmen würden sicherlich miteinander reden, ob das "zum Erfolg führt", sei aber vollkommen offen. Die Branche sei übersichtlich und man wisse, mit wem man reden könne, mehr aber auch nicht.

Die Vermarktung der Bundesliga-Spiele sei aber "eine Chance, das Kabelnetz aufzuwerten". Die Kabelnetzbetreiber müssten für eine Auswertung einen eigenen TV-Sender gründen und sich dementsprechend erstmal für eine Rundfunklizenz bewerben. Nach Einschätzung von Branchenkennern wäre das bis zum Beginn der kommenden Bundesliga-Spielzeit aber zu schaffen.

Faninitiativen lehnen Freitagsspiel ab

Die großen Faninitiativen lehnen die von der DFL beschlossene Einführung eines Spieles am Freitagabend ab. Die in den beiden Verbänden "Bündnis aktiver Fußballfans" (Baff) und "ProFans" organisierten kritischen Anhänger befürchten, dass damit längere Auswärtsfahrten am Freitag sehr schwer zu realisieren sind. "Die Zersplitterung eines Spieltags ist grundsätzlich für alle aktiven Fans schwierig. Zudem ist es am Freitagabend fast unmöglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln heimzukommen", sagte Baff-Sprecher Johannes Stender der Deutschen Presse-Agentur.

Auch sein "ProFans"-Kollege Philipp Markhardt sprach sich gegen die Einführung eines dreigeteilten Spieltages aus. "Wir wären für das Freitagabend-Spiel, aber nur dann, wenn dafür die Sonntag-Spiele abgeschafft würden", sagte Markhardt. "Wir sind jetzt in der gleichen Situation wie damals als "Pro1530" gegründet wurde." 2001 hatten sich einige Anhänger zur Initiative "Pro1530" zusammengeschlossen, um für die Einführung von mindestens sieben Samstag-Spielen um 15.30 Uhr zu plädieren. Daraus ging der Verband "ProFans" hervor.

Dagegen begrüßten die Verbände die Vergabe der wichtigsten Free- TV-Rechte an die ARD. "Mit der Sportschau um 18.30 Uhr kann der deutsche Fan leben", sagte Markhardt


Quelle: www.ftd.de
22.12.2005 08:46 Maniatic ist offline E-Mail an Maniatic senden Beiträge von Maniatic suchen Nehmen Sie Maniatic in Ihre Freundesliste auf
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